Entwicklung einer Bildsprache für Spreeglanz
| Leistungen | Konzeption und Entwicklung einer Bildsprache zur Positionierung der Marke Spreeglanz | |
|---|---|---|
| Branche | Fashion; Lifestyle; Schmuck | |
| Auftraggeber | bastian, Bremen | |
| Zielgruppe | Trendsetter; Hedonisten; Jung-Designer; Juweliere | |
| Zeitraum | Oktober 2008 |
Hintergrund
Spreeglanz ist ein außergewöhnliches Projekt aus dem Bereich Lifestyle/Fashion, das von einem bekannten Schmuckhersteller ins Leben gerufen wurde. Spreeglanz bietet drei jungen Designtalenten – den Jahrgangsbesten einer europaweiten Ausschreibung – die Möglichkeit, ein Jahr lang in Berlin zu leben und zu arbeiten.
Die Designerinnen und Designer arbeiten dabei vollkommen frei, was die Auswahl der Materialien, Herstellungstechniken und Präsentationen ihrer Kreationen betrifft. Um dem Konzept optisch einen Rahmen zu geben, wurde eine ebenso ungewöhnliche wie ästhetisch anspruchsvolle Bildwelt und Bildsprache entwickelt, welche die vielen Komponenten und Facetten des Projektes in sechs markanten Bildern zusammenfasst.
Lösung
Begehrlichkeit & Begierde, Zeitgeist & Berlin, Wandel & Veränderung, Kreativität & Engagement, Limits & Grenzen sind die sechs Themen der Bilder, die Spirit und Anspruch des Projektes Spreeglanz symbolisieren. Jedes Motiv für sich ist aufmerksamkeitsstark, lässt persönliche Interpretationen und Assoziationen zu und bewegt sich in einer speziellen Ästhetik, die ambivalent und doch punktgenau das Thema behandelt.
Spannungsgeladen, ruhig, widersprüchlich, einladend, provozierend, aufwühlend, alltäglich und doch außergewöhnlich – das sind die Eindrücke, die jedes Bild vermittelt. Ein Gegenstand, gekonnt in einem ungewöhnlichen Umfeld inszeniert, spielt in jedem Bild die Hauptrolle. Die besonderen Lichtverhältnisse und Blickwinkel sind eine Hommage an das Schaffen Alfred Hitchcocks, der wie kein Zweiter die Dramaturgie des Moments in Szene zu setzen wusste.
Neben den „Hauptdarstellern“ hat jedes der sechs Motive einen Fokus auf einer Textur, einer Fläche, einer Ebene. Die über Jahre gewachsene Patina einer Mauerwand, Jugendstil-Anleihen im Tapetenmuster, das Design der 70er Jahre als Fläche im Hintergrund sind Referenzen an vergangene Zeiten und Epochen und geben Hinweise darauf, dass Neues entsteht, wo Vergangenes und Alltägliches in neuen Zusammenhängen arrangiert werden und mit überraschenden Impulsen Verbindungen eingehen.
Diese Analogien werden bei der Inszenierung der durch die Designerinnen und Designer neu geschaffenen Kollektionen immer wieder optisch zitiert und ergeben – unabhängig von Art und Beschaffenheit der einzelnen Objekte – ein stimmiges, wiedererkennbares Gesamtbild der Marke Spreeglanz.





